European Academy of the Urban Environment

Die EA.UE im Überblick


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Die Stadt - Chancen und Risiken

Städte spielen beim Übergang zu einer ökologisch tragfähigen Entwicklung eine entscheidende Rolle. Mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung leben in Städten - Orte mit einem reichen historischen und kulturellen Erbe. Städte bilden die Grundlage der europäischen Gesellschaft, sie sind wichtige Zentren von Wissenschaft und Kultur und verfügen über ein gewaltiges wirtschaftliches und soziales Potential. Aufgrund der hohen Konzentration von Menschen liegen in Städten aber zugleich auch die Hauptursachen für wirtschaftliche, soziale und ökologische Probleme. Die weitere Einigung Europas  wird sich in Städten konkretisieren, hier wird sich ihre Dynamik und Geschwindigkeit erweisen, hier werden aber auch ihre Schwierigkeiten erfahrbar werden. 

Kooperation der Metropolen

Mit diesen Herausforderungen steht Berlin nicht allein. Die Mehrzahl der mitteleuropäischen Hauptstädte, während der Teilung Europas eher in Randlage der jeweiligen Macht- und Wirtschaftsblöcke gelegen, befinden sich jetzt im Zentrum des zusammenwachsenden Europas. Warschau, Prag, Budapest, Wien ... sie alle müssen vergleichbare Aufgaben wie Berlin lösen. Und dies gilt auch für weitere europäische Städte. Die Zusammenarbeit der Städte zur Bewältigung dieser alle betreffenden Herausforderungen steht daher ganz oben auf der Tagesordnung: Austausch guter und schlechter Erfahrungen, die gegenseitige Hilfe, das gemeinsame Auftreten ...

Die Europäische Akademie für städtische Umwelt

Die EA.UE wurde 1992 auf Initiative des Berliner Senats und des Europäischen Parlaments ins Leben gerufen, um den Übergang zur nachhaltigen Entwicklung und die Zusammenarbeit der mitteleuropäischen Hauptstädte sowie anderer europäischer Städte zu unterstützen.

Das Ziel: Erfahrungsaustausch zwischen Entscheidungsträgern

Die EA.UE ist eine europäisch orientierte Fortbildungseinrichtung. Sowohl durch Konferenzen, Seminare und Workshops als auch durch Publikationen und Studien zielt sie darauf, den Erfahrungs- und Meinungsaustausch unter kommunalen Entscheidungsträgern im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung zu fördern.

Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung

Dabei stehen folgende Schwerpunktthemen im Mittelpunkt der Aktivitäten der Europäischen Akademie für städtische Umwelt:

  • Nachhaltigkeitsstrategien für Städte
  • städtischer Verkehr und Mobilität
  • ökologische und behutsame Stadterneuerung und -sanierung
  • ökologischer, zukunftsweisender Siedlungsbau
  • Umgang mit Großsiedlungen/Plattenbauten
  • ressourcen- und klimaschonende Stadtplanung
  • Perspektiven der Metropolenentwicklung
  • Sanierung und Entwicklung von innerstädtischen Brachflächen
  • Innenstadt- versus Umlandentwicklung
  • Bürgerbeteiligung und Bewußtseinsarbeit
  • kommunale Beschäftigungsprogramme im Umweltbereich
  • Wirtschaftliche Kooperation Berlins mit MOE-Staaten im Umweltbereich
  • Kommunale Lärmminderung
  • Agenda 21
  • Auswirkung der EU-Erweiterung auf die Region Berlin-Brandenburg

Zielgruppen

  • städtische Entscheidungsträger auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene
  • Vertreter der Privatwirtschaft (insbesondere KMU)
  • Nicht-Regierungsorganisationen (NGO)
  • freiberufliche Experten und Berater

Das Netzwerk Mitteleuropäischer Metropolen (CEM)

Im Nachgang zur Gründungskonferenz des Netzwerkes mitteleuropäischer Metropolen im Juni 1992 in Berlin unterstützt die Europäische Akademie für städtische Umwelt Initiativen in Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Prag, Sofia, Wien und Warschau. Damals hatten Vertreter von fünf dieser Hauptstädte beschlossen, auf dem Gebiet der Stadtentwicklung und des Stadtmanagements zu kooperieren. Die EA.UE hat eine Vielzahl von Veranstaltungen zu verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung in diesen Städten durchgeführt oder unterstützt und bei diversen Projekten praktische Hilfe geleistet.

Publikationen und Studien

Neben der Durchführung von Veranstaltungen hat die Akademie etwa vierzig größere Publikationen erstellt, die Mehrzahl als Ergebnis von Konferenzen. Sie hat aber auch eine Reihe von Recherchen und Studien vorgelegt, u.a. zu Fragen der Stadt-Umland-Beziehungen, zum Siedlungsbau oder zur Stadterneuerung.

Rechtsform

Die EA.UE ist ein Institut der Europäischen Akademie Berlin e.V. mit eigenständiger Verwaltung und Haushaltsführung. Das Ziel dieses gemeinnützigen Vereins ist es, "zur Völkerverständigung beizutragen, vor allem die europäische Zusammenarbeit und Einigung, auch auf dem Gebiet des Umweltschutzes, zu fördern".

Finanzierung

Die wichtigsten Zuwendungsgeber der Akademie sind das Land Berlin und die Europäische Kommission; ihre Aktivitäten wurden jedoch auch von Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, der Bundesregierung sowie verschiedenen europäischen Städten und Stiftungen unterstützt.

Personal

Zur Zeit sind 4 Mitarbeiter bei der EA.UE tätig. Zusätzlich stehen ihr bei vielen Projekten Experten aus mehreren europäischen Ländern beratend zur Seite.

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Topics covered by EA.UE: city, climate protection, database, derelict land, dereliction, ecology, education, energy, environment, Europe, geographical information systems, housing, job creation, labour market, large housing estates, mobility, noise, open space, pollution, pre-fabricated buildings, regional planning, renewable energy, renewable resources, retail services, settlements, sewage, sustainability, town, traffic, transport, urban development, urban green, urban management, urban planning, urbanism, waste, water.

Themen der EA.UE: Abfall, Abwasser und Trinkwasser, Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Begrünung, Bildung, Brachflächen,, Datenbank, Einzelhandel, Energie, erneuerbare Energien, erneuerbare Ressourcen, Europa, geographische Informationssysteme, Gewerbebrachen, Großsiedlungen, Grünfächen, Industriebrachen, Klimaschutz, Lärm, Lärmbelastung, Mobilität, Nachhaltigkeit, öffentliche Verkehrsmittel, Ökologie, Plattenbauten, Quartiersmanagement, Regionalplanung, Siedlungen, Stadt, Stadtentwicklung, Stadtmanagement, Stadtplanung, Transport, Verkehr, Wasser, Wohnen.