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Interkultureller Dialog und Stadtentwicklung Ein Workshop mit Prof. Dan Bar-On*) Termin: 13. und 14. August 2005 Ort: Europäische Akademie für städtische Umwelt Partizipation ist aus vielen Stadtentwicklungsprozessen nicht mehr
wegzudenken. In der Lokalen Agenda 21 und beim Quartiersmanagement ist
Bürgerbeteiligung geradezu konstituierendes Moment. Aber auch in
immer mehr – i.d.R. auf EU-Vorgaben basierenden – gesetzlichen
Vorschriften und formalen Stadtentwicklungsvorhaben ist sie zwingend
vorgeschrieben. Gleichzeitig gibt es aber soziale Gruppen, die durch
Beteiligungsverfahren kaum oder gar nicht zu erreichen sind.
Unterschiedliche kulturelle Wertmaßstäbe und Eine Vielzahl von Forschungsprojekten hat sich mit diesen "hard to reach groups" beschäftigt. Drei Ergebnisse haben all diese Vorhaben gemein: 1. Die Mehrzahl der angewandten Beteiligungsmethoden und –instrumente sind einem Teil dieser Gruppen nicht angemessen. 2. Es gibt eine deutliche Korrelation zwischen sozialem Status und Erreichbarkeit. 3. Die lapidare Feststellung, dass es eben solche Gruppen gäbe. Lösungen und neue Methoden werden nur selten vorgeschlagen. Vor allem Migranten nicht-europäischer Herkunft sind durch Partizipationsverfahren nur schwer zu erreichen. Angesichts des demographischen Wandels Europas und der zu erwartenden stärkeren Einwanderung ist dadurch eine nachhaltigere Entwicklung vor allem von Großstädten wie Berlin infrage gestellt. Gleichzeitig drohen unsere Städte zu zerfallen in verschiedenste sozial-räumliche Quartiere mit gänzlich unterschiedlichen Ansichten und Wertmaßstäben ihrer Bewohner. Kommunikation und Kooperation werden erschwert. Die Gefahr gewalttätiger Konfliktlösungen nimmt zu. Der israelische Psychologe Dan Bar-On hat mit dem "story telling" eine Methode zur Ermöglichung des interkulturellen Dialogs in offenen Konfliktsituationen (Israel/Palästina, Belfast etc.) entwickelt, die er und seine Kollegen inzwischen auch bei weniger offenen Konflikten erfolgreich erprobt haben. Er wird während des Workshops seinen Ansatz vorstellen und durch Beispiele und praktische Übungen verdeutlichen. Abschließend wollen wir der Frage nachgehen, ob und wie das Verfahren bei uns in Stadtentwicklungsprozessen (wie Lokalen Agenden und Quartiersmanagement) angewendet werden und den inter-kulturellen Dialog ermöglichen kann. Samstag, 13. August 2005
Sonntag, 14. August
Anmeldung: per Fax (030 / 89 59 99 19 oder e-mail: jj@eaue.de Kosten: 25,- € (Beitrag für Mittagessen und Kaffeepausen) Bitte überweisen Sie den Teilnehmerbeitrag nach Erhalt einer
Bestätigung (die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Reihenfolge der
Anmeldungen ist entscheidend) durch die EA.UE bis zum 5. August 2005
auf das Konto der
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Topics covered by EA.UE: city, climate protection, database, derelict land, dereliction, ecology, education, energy, environment, Europe, geographical information systems, housing, job creation, labour market, large housing estates, mobility, noise, open space, pollution, pre-fabricated buildings, regional planning, renewable energy, renewable resources, retail services, settlements, sewage, sustainability, town, traffic, transport, urban development, urban green, urban management, urban planning, urbanism, waste, water.
Themen der EA.UE: Abfall, Abwasser und Trinkwasser, Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Begrünung, Bildung, Brachflächen,, Datenbank, Einzelhandel, Energie, erneuerbare Energien, erneuerbare Ressourcen, Europa, geographische Informationssysteme, Gewerbebrachen, Großsiedlungen, Grünfächen, Industriebrachen, Klimaschutz, Lärm, Lärmbelastung, Mobilität, Nachhaltigkeit, öffentliche Verkehrsmittel, Ökologie, Plattenbauten, Quartiersmanagement, Regionalplanung, Siedlungen, Stadt, Stadtentwicklung, Stadtmanagement, Stadtplanung, Transport, Verkehr, Wasser, Wohnen.